… das wäre doch mal wieder toll! Bestimmt würde sich auch der kleine Tannenbaum sehr darüber freuen. Seine Geschichte habe ich vor vielen Jahren das erste Mal gelesen und sie hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Seither gibt es für mich keinen Weihnachtsbaum mehr. (Wer „Simon´s Cat kennt, kennt die weiteren Gründe;-)) Trotzdem haben wir es hier sehr gemütlich mit vielen Lichtern, Tannenzapfen in allen Größen, nostalgischem Weihnachtsschmuck in altsilber, wunderschönen Sternen und Kerzenschein. Es fehlt eigentlich nur der Schnee beim Blick aus dem Fenster. Aber nun viel Spaß bei der Geschichte vom kleinen Tannenbaum:

DER KLEINE TANNENBAUM (H.-C. Andersen)

Draußen im Walde stand ein niedlicher kleiner Tannenbaum. Er hatte einen guten Platz; Sonne konnte er bekommen, Luft war genug da, und rings umher wuchsen viele größere Kameraden, sowohl Tannen, als auch Fichten. Der kleine Tannenbaum wünschte aber so sehnlich, größer zu werden! Er achtete nicht der warmen Sonne und der frischen Luft, er kümmerte sich nicht um die Bauernkinder, die da umhergingen und plauderten, wenn sie herausgekommen waren, um Erdbeeren und Himbeeren zu sammeln. Oft kamen sie mit einem ganzen Topf voll oder hatten Erdbeeren auf einen Strohhalm gereiht; dann setzten sie sich neben den kleinen Tannenbaum und sagten: „Nein! wie niedlich klein ist der!“ Das mochte der Baum gar nicht hören.
Im folgenden Jahre war er um ein langes Glied größer, und das Jahr darauf war er um noch eins länger; denn an den Tannenbäumen kann man immer an den vielen Gliedern, die sie haben, sehen, wie viele Jahre sie gewachsen sind.
„O, wäre ich doch so ein großer Baum, wie die andern!“ seufzte das kleine Bäumchen; „dann könnte ich meine Zweige so weit umher ausbreiten und mit der Krone in die weite Welt hinausblicken! Die Vögel würden dann Nester in meinen Zweigen bauen, und wenn der Wind wehte, könnte ich so vornehm nicken, gerade wie die andern dort!“
Er hatte gar keine Freude am Sonnenschein, an den Vögeln und an den rothen Wolken, die Morgens und Abends über ihn hinsegelten.
War es dann Winter, und der Schnee lag funkelnd weiß rings umher, so kam häufig ein Hase angesprungen und setzte gerade über den kleinen Baum weg – o, das war ihm so ärgerlich! – Aber zwei Winter vergingen, und im dritten war das Bäumchen so groß, daß der Hase um dasselbe herumlaufen mußte. O, wachsen, wachsen, groß und alt werden: das ist doch das einzig Schöne in dieser Welt, dachte der Baum.
Im Herbste kamen immer Holzhauer und fällten einige der größten Bäume; das geschah jedes Jahr, und der junge Tannenbaum, der nun ganz gut gewachsen war, schauderte dabei; denn die großen, prächtigen Bäume fielen mit Knacken und Krachen zur Erde, die Zweige wurden ihnen abgehauen; die Bäume sahen ganz nackt, lang und schmal aus; sie waren fast nicht mehr zu erkennen. Aber dann wurden sie auf Wagen gelegt, und Pferde zogen sie davon, aus dem Walde hinaus.
Wo sollten sie hin? Was stand ihnen bevor?

Im Frühjahr, als die Schwalben und Störche kamen, fragte der Baum sie: „Wißt Ihr nicht, wohin sie geführt wurden? Seid Ihr ihnen nicht begegnet?“
Die Schwalben wußten nichts, aber der Storch sah nachdenklich aus, nickte mit dem Kopfe und sagte: „Ja, ich glaube wohl! Mir begegneten viele neue Schiffe, als ich aus Ägypten flog; auf den Schiffen waren prächtige Mastbäume; ich darf annehmen, daß sie es waren; sie hatten Tannengeruch; ich kann vielmals grüßen; die prangen, die prangen!“
„O, wäre ich doch auch groß genug, um über das Meer hinfahren zu können! Wie ist das eigentlich, dieses Meer, und wie sieht es aus?“
„Ja, das zu erklären, ist zu weitläufig,“ sagte der Storch, und damit ging er fort.
„Freue Dich Deiner Jugend!“ sagten die Sonnenstrahlen; „freue Dich Deines frischen Wachstums, des jungen Lebens, das in Dir ist!“
Und der Wind küßte den Baum, und der Tau weinte Tränen über ihn; aber das verstand der Tannenbaum nicht.
Wenn es gegen die Weihnachtszeit ging, wurden ganz junge Bäume gefällt, Bäume, die oft nicht einmal so groß oder gleichen Alters mit diesem Tannenbaum waren, der weder Ruhe noch Rast hatte, sondern immer davon wollte. Diese jungen Bäume, und es waren gerade die allerschönsten, behielten immer alle ihre Zweige; sie wurden auf Wagen gelegt, und Pferde zogen sie davon, aus dem Walde hinaus.
„Wohin sollen die?“ fragte der Tannenbaum. „Sie sind nicht größer, als ich, vielmehr war einer da, der war viel kleiner! Weshalb behalten sie alle ihre Zweige? Wo fahren sie hin?“
„Das wissen wir! das wissen wir!“ zwitscherten die Sperlinge. „Unten in der Stadt haben wir in die Fenster gesehen! Wir wissen, wohin sie fahren! O, sie gelangen zur größten Pracht und Herrlichkeit, die man nur denken kann! Wir haben in die Fenster gesehen und haben wahrgenommen, daß sie mitten in der warmen Stube aufgepflanzt und mit den schönsten Sachen, vergoldeten Äpfeln, Honigkuchen, Spielzeug und vielen Hunderten von Lichtern geschmückt werden.“
„Und dann – ?“ fragte der Tannenbaum und bebte in allen Zweigen. „Und dann? Was geschieht dann?“
„Ja, mehr haben wir nicht gesehen! Das war unvergleichlich.“
„Ob ich wohl auch bestimmt bin, diesen strahlenden Weg zu betreten?“ jubelte der Tannenbaum. „Das ist noch besser, als über das Meer zu ziehen! Wie leide ich an Sehnsucht! Wäre es doch Weihnachten! Nun bin ich groß und ausgewachsen, wie die andern, die im vorigen Jahre weggeführt wurden! – O, wäre ich erst auf dem Wagen! Wäre ich doch in der warmen Stube mit aller Pracht und Herrlichkeit! Und dann -? Ja dann kommt noch etwas Besseres, noch weit Schöneres, weshalb würden sie mich sonst so schmücken! Es muß noch etwas Größeres, noch etwas Herrlicheres kommen -! Aber was? O, ich leide! ich sehne mich! ich weiß selbst nicht, wie mir ist!“
„Freue Dich unser!“ sagten die Luft und das Sonnenlicht; „freue Dich Deiner frischen Jugend im Freien!“

Aber er freute sich durchaus nicht und wuchs und wuchs; Winter und Sommer stand er grün, dunkelgrün stand er da; die Leute, die ihn sahen, sagten: „Das ist ein schöner Baum!“ Und zur Weihnachtszeit wurde er vor Allen zuerst gefällt. Die Art hieb tief durch das Mark; der Baum fiel mit einem Seufzer zu Boden; er fühlte einen Schmerz, eine Ohnmacht; er konnte gar nicht an irgendein Glück denken, er war betrübt, von der Heimat scheiden zu müssen, von dem Flecke, auf dem er emporgeschossen war; er wußte ja, daß er die lieben alten Kameraden, die kleinen Büsche und Blumen rings umher, nie mehr sehen würde, ja vielleicht nicht einmal die Vögel. Die Abreise war durchaus nicht angenehm.
Der Baum kam erst wieder zu sich selbst, als er, im Hofe mit andern Bäumen abgepackt, einen Mann sagen hörte: „Dieser hier ist prächtig! Wir brauchen nur diesen!“
Nun kamen zwei Diener in vollem Putz und trugen den Tannenbaum in einen großen, schönen Saal. Rings herum an den Wänden hingen Bilder, und neben dem großen Kachelofen standen große chinesische Vasen mit Löwen auf den Deckeln; da gab es Schaukelstühle, seidene Sofas, große Tische voller Bilderbücher, und Spielzeug für hundertmal hundert Taler – wenigstens sagten das die Kinder. Und der Tannenbaum wurde in ein großes mit Sand gefülltes Faß gestellt; aber Niemand konnte sehen, daß es ein Faß war, denn es wurde rund herum mit grünem Zeug behängt und stand auf einem großen bunten Teppich. O, wie der Baum bebte! Was wird nun wohl vorgehen? Sowohl die Diener, als die Fräulein schmückten ihn. An einen Zweig hängten sie kleine Netze, ausgeschnitten aus farbigem Papier; jedes Netz war mit Zuckerwerk gefüllt; vergoldete Äpfel und Walnüsse hingen herab, als wären sie festgewachsen, und über hundert rote, blaue und weiße Lichterchen wurden in den Zweigen festgesteckt. Puppen, die leibhaftig wie Menschen aussahen – der Baum hatte früher nie solche gesehen – schwebten im Grünen, und hoch oben auf der Spitze wurde ein Stern von Flittergold befestigt; das war prächtig, ganz außerordentlich prächtig.

„Heut Abend,“ sagten Alle, „heut Abend wird es strahlen!“
„O!“ dachte der Baum, „wäre es doch Abend! Würden nur die Lichter bald angezündet! Und was dann wohl geschieht? Ob da wohl Bäume aus dem Walde kommen, mich zu sehen? Ob die Sperlinge gegen die Fensterscheiben fliegen? Ob ich hier festwachse und Winter und Sommer geschmückt stehen werde?“
Ja, er riet nicht übel! Aber er hatte ordentlich Borkenschmerzen vor lauter Sehnsucht, und Borkenschmerzen sind für einen Baum eben so schlimm, wie Kopfschmerzen für uns Andere.
Nun wurden die Lichter angezündet. Welcher Glanz! Welche Pracht! Der Baum bebte dabei in allen Zweigen so, daß eins der Lichter das Grüne anbrannte; es sengte ordentlich.
„Gott bewahre uns!“ schrieen die Fräulein und löschten es hastig aus.
Nun durfte der Baum nicht einmal beben. O, das war ein Grauen! Ihm war so bange, etwas von seinem Schmuck zu verlieren; er war ganz betäubt von all dem Glanze. – Und nun gingen beide Flügeltüren auf – und eine Menge Kinder stürzten herein, als wollten sie den ganzen Baum umwerfen; die ältern Leute kamen bedächtig nach. Die Kleinen standen ganz stumm – aber nur einen Augenblick, dann jubelten sie wieder, daß es nur so schallte; sie tanzten um den Baum herum, und ein Geschenk nach dem andern wurde abgepflückt.
„Was machen sie?“ dachte der Baum. „Was soll geschehen?“ Und die Lichter brannten bis dicht an die Zweige herunter, und jenachdem sie niederbrannten, wurden sie ausgelöscht, und dann erhielten die Kinder die Erlaubnis, den Baum zu plündern. O, sie stürzten auf ihn ein, daß es in allen Zweigen knackte; wäre er nicht mit der Spitze und mit dem Goldsterne an der Decke befestigt gewesen, so wäre er umgestürzt.
Die Kinder tanzten mit ihrem prächtigen Spielzeug herum, niemand sah nach dem Baume, ausgenommen das alte Kindermädchen, welches kam und zwischen die Zweige blickte, aber nur, um zu sehen, ob nicht noch eine Feige oder ein Apfel vergessen worden wäre.
„Eine Geschichte, eine Geschichte!“ riefen die Kinder und zogen einen kleinen dicken Mann zu dem Baume hin; und er setzte sich gerade unter denselben, „denn da sind wir im Grünen,“ sagte er, „und der Baum kann besondern Nutzen davon haben, zuzuhören! Aber ich erzähle nur Eine Geschichte. Wollt Ihr die von Ivede-Avede oder die von Klumpe-Dumpe hören, der die Treppen herunterfiel und doch zu Ehren kam und die Prinzessin erhielt?“
„Ivede-Avede!“ schrieen Einige, „Klumpe-Dumpe!“ schrieen Andere; das war ein Rufen und Schreien! Nur der Tannenbaum schwieg ganz stille und dachte: „Komme ich gar nicht mit, werde ich nichts dabei zu tun haben?“ Er war ja mit gewesen, hatte ja geleistet, was er sollte.
Und der Mann erzählte von „Klumpe-Dumpe,“ welcher die Treppen herunterfiel und doch zu Ehren kam und die Prinzessin erhielt. Und die Kinder klatschten in die Hände und riefen: „Erzähle! erzähle!“ Sie wollten auch die Geschichte von Ivede- Avede hören, aber sie bekamen nur die von Klumpe-Dumpe. Der Tannenbaum stand ganz stumm und gedankenvoll; nie hatten die Vögel im Walde dergleichen erzählt. „Klumpe-Dumpe fiel die Treppen herunter und bekam doch die Prinzessin! Ja, ja, so geht es in der Welt zu!“ dachte der Tannenbaum und glaubte, daß es wahr sei, weil es ein so netter Mann war, der es erzählte. „Ja, ja! wer kann es wissen! Vielleicht falle ich auch die Treppe herunter und bekomme eine Prinzessin.“ Und er freute sich darauf, den nächsten Tag wieder mit Lichtern und Spielzeug, Gold und Früchten angeputzt zu werden.
„Morgen werde ich nicht zittern!“ dachte er. „Ich will mich recht aller meiner Herrlichkeit freuen. Morgen werde ich wieder die Geschichte von Klumpe-Dumpe und vielleicht auch die von Ivede-Avede hören.“ Und der Baum stand die ganze Nacht still und gedankenvoll.
Am Morgen kamen der Diener und das Mädchen herein.
„Nun beginnt der Schmuck aufs Neue!“ dachte der Baum. Aber sie schleppten ihn zum Zimmer hinaus, die Treppe hinan, auf den Boden, und hier, in einem dunkeln Winkel, wo kein Tageslicht hinschien, stellten sie ihn hin. „Was soll das bedeuten?“ dachte der Baum. „Was soll ich hier wohl machen? Was mag ich hier wohl hören sollen?“ Und er lehnte sich an die Mauer und dachte und dachte. – – Und er hatte Zeit genug, denn es vergingen Tage und Nächte: Niemand kam herauf; und als endlich Jemand kam, so geschah es, um einige große Kasten in den Winkel zu stellen. Nun stand der Baum ganz versteckt; man mußte glauben, daß er völlig vergessen war.
„Jetzt ist es Winter draußen!“ dachte der Baum. „Die Erde ist hart und mit Schnee bedeckt, die Menschen können mich nicht pflanzen; deshalb soll ich wohl bis zum Frühjahr hier in Schutz stehen! Wie wohlbedacht das ist! Wie die Menschen doch so gut sind! – Wäre es hier nur nicht so dunkel und so erschrecklich einsam! – Nicht einmal ein kleiner Hase! – Das war doch so niedlich da draußen im Walde, wenn der Schnee lag und der Hase sprang vorbei; ja, selbst als er über mich hinwegsprang; aber damals konnte ich es nicht leiden. Hier oben ist es doch schrecklich einsam!“
„Piep, piep!“ sagte da eine kleine Maus und huschte hervor; und dann kam noch eine kleine. Sie beschnüffelten den Tannenbaum und dann schlüpften sie zwischen seine Zweige.
„Es ist eine gräuliche Kälte!“ sagten die kleinen Mäuse. „Sonst ist es hier gut sein! Nicht wahr, Du alter Tannenbaum?“
„Ich bin gar nicht alt!“ sagte der Tannenbaum; „es gibt viele, die weit älter sind, als ich!“
„Wo kommst Du her?“ fragten die Mäuse, „und was weißt Du?“ Sie waren so gewaltig neugierig. „Erzähle uns doch von dem schönsten Ort auf Erden! Bist Du dort gewesen? Bist Du in der Speisekammer gewesen, wo Käse auf den Brettern liegen und Schinken unter der Decke hängen, wo man auf Talglicht tanzt, mager hineingeht und fett heraus kommt?“
„Das kenne ich nicht!“ sagte der Baum. „Aber den Wald kenne ich, wo die Sonne scheint und wo die Vögel singen!“ Und dann erzählte er Alles aus seiner Jugend, und die kleinen Mäuse hatten früher dergleichen nie gehört und sie horchten auf und sagten: „Nein, wie viel Du gesehen hast! Wie glücklich Du gewesen bist!“
„Ich?“ sagte der Tannenbaum und dachte über das, was er selbst erzählte, nach. „Ja, es waren im Grunde ganz fröhliche Zeiten!“ – Aber dann erzählte er vom Weihnachtsabend, wo er mit Kuchen und Lichtern geschmückt war.
„O!“ sagten die kleinen Mäuse, „wie glücklich Du gewesen bist, Du alter Tannenbaum!“
„Ich bin gar nicht alt!“ sagte der Baum. „Erst diesen Winter bin ich vom Walde gekommen! Ich bin nur so im Wachstum zurückgeblieben.“
„Wie schön Du erzählst!“ sagten die kleinen Mäuse. Und in der nächsten Nacht kamen sie mit vier andern kleinen Mäusen, die den Baum erzählen hören sollten, und je mehr er erzählte, desto deutlicher erinnerte er sich selbst an Alles und dachte: „Es waren doch ganz fröhliche Zeiten! Aber sie können wieder kommen; Klumpe-Dumpe fiel die Treppen herunter und erhielt doch die Prinzessin; vielleicht kann ich auch eine Prinzessin bekommen!“ Und dann dachte der Tannenbaum an eine kleine, niedliche Birke, die draußen im Walde wuchs; das war für den Tannenbaum eine wirkliche, schöne Prinzessin.
„Wer ist Klumpe-Dumpe?“ fragten die kleinen Mäuse. Und dann erzählte der Tannenbaum das ganze Märchen; er konnte sich jedes einzelnen Wortes entsinnen; und die kleinen Mäuse waren nahe daran, aus reiner Freude bis in die Spitze des Baumes zu springen. In der folgenden Nacht kamen weit mehr Mäuse, und am Sonntage sogar zwei Ratten; aber die meinten, die Geschichte sei nicht hübsch, und das betrübte die kleinen Mäuse, denn nun hielten sie auch weniger davon.
„Wissen Sie nur die eine Geschichte?“ fragten die Ratten.
„Nur die eine!“ sagte der Baum; „die hörte ich an meinem glücklichsten Abend; damals dachte ich nicht daran, wie glücklich ich war.“
„Das ist eine höchst jämmerliche Geschichte! Wissen Sie keine von Speck und Talglicht? Keine Speisekammer-Geschichte?“
„Nein!“ sagte der Baum.
„Dann danken wir dafür!“ erwiederten die Ratten und gingen zu den Ihrigen zurück.
Die kleinen Mäuse blieben zuletzt auch weg, und da seufzte der Baum: „Es war doch ganz hübsch, als sie um mich herum saßen, die beweglichen kleinen Mäuse, und zuhörten, wie ich erzählte! Nun ist auch das vorbei! – Aber ich werde daran denken, mich zu freuen, wenn ich wieder hervorgenommen werde!“
Aber wann geschah das? – Ja! es war eines Morgens, da kamen Leute und wirtschafteten auf dem Boden; die Kasten wurden weggesetzt, der Baum wurde hervorgezogen; sie warfen ihn freilich ziemlich hart gegen den Fußboden, aber ein Diener schleppte ihn sogleich nach der Treppe hin, wo der Tag leuchtete.
„Nun beginnt das Leben wieder!“ dachte der Baum; er fühlte die frische Luft, die ersten Sonnenstrahlen und – nun war er draußen im Hofe. Alles ging so geschwind; der Baum vergaß völlig, sich selbst zu betrachten; da war so Vieles rings umher zu sehen. Der Hof stieß an einen Garten, und Alles blühte darin; die Rosen hingen so frisch und duftend über das kleine Gitter heraus, die Lindenbäume blühten, und die Schwalben flogen umher und sagten: „Quirre-virre-vit, mein Mann ist kommen!“ Aber es war nicht der Tannenbaum, den sie meinten.
„Nun werde ich leben!“ jubelte dieser und breitete seine Zweige weit aus: aber ach, die waren alle vertrocknet und gelb; und er lag da im Winkel zwischen Unkraut und Nesseln. Der Stern von Goldpapier saß noch oben in der Spitze und glänzte im hellen Sonnenschein.
Im Hofe selbst spielten ein paar der munteren Kinder, die zur Weihnachtszeit den Baum umtanzt hatten und so froh über ihn gewesen waren. Eins der kleinsten lief hin und riß den Goldstern ab.
„Sieh, was da noch an dem häßlichen, alten Tannenbaum sitzt!“ sagte es und trat auf die Zweige, sodaß sie unter seinen Stiefeln knackten.
Und der Baum sah auf all die Blumenpracht und Frische im Garten; er betrachtete sich selbst und wünschte, daß er in seinem dunkeln Winkel auf dem Boden geblieben wäre; er gedachte seiner frischen Jugend im Walde, des lustigen Weihnachtsabends und der kleinen Mäuse, die so munter die Geschichte von Klumpe- Dumpe angehört hatten.
„Vorbei! vorbei!“ sagte der alte Baum. „Hätte ich mich doch gefreut, als ich es noch konnte! Vorbei! vorbei!“
Und der Knecht kam und hieb den Baum in kleine Stücke; ein ganzes Bündel lag da; hell flackerte es auf unter dem großen Braukessel; und er seufzte so tief, und jeder Seufzer war einem kleinen Schusse gleich; deshalb liefen die Kinder, die da spielten, herbei und setzten sich vor das Feuer, blickten in dasselbe hinein und riefen: „Piff! Piff!“ Aber bei jedem Knalle, der ein tiefer Seufzer war, dachte der Baum an einen Sommertag im Walde, oder eine Winternacht da draußen, wenn die Sterne funkelten; er dachte an den Weihnachtsabend und an Klumpe-Dumpe, das einzige Märchen, welches er gehört hatte und zu erzählen wußte, und dann war der Baum verbrannt.

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Mit großen Schritten geht es auf Weihnachten zu. In diesem Jahr hat mir leider die Zeit für die traditionellen Herbstminishootings gefehlt. Für alle, die darauf gehofft hatten, habe ich jetzt hier eine – noch dazu wetterunabhängige 😉 – Alternative für Euch!

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Die ersten Termine sind schon weg. Also nicht zu lange zögern! Dieses Mal sind auch erstmals digitale Daten möglich. Nähere Infos dazu gibt es wie immer per Email!

Hunde-/ und Katzeneltern können sich ebenfalls auf eine besondere Aktion im Dezember freuen. Die Ausschreibung folgt demnächst!

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Gestern war ich auf einem großen Event einer Firma als Fotografin gebucht, die mit Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Freunden ihr 25- jähriges Bestehen feierte. Der Gründer der BHG Langenlonsheim, Herr Stephan hat in seiner Begrüßungsrede eindrucksvoll seinen Werdegang beschrieben und hier und da für staunende und bewundernde Blicke unter den ca. 350  Gästen gesorgt. Auch ich war beeindruckt von seiner Geschichte und auch davon mit wieviel Jugendlichkeit und Anschaulichkeit er den Auftakt dieser Feier gestaltete. Es war ein sehr gelungener Tag an Bord der MS Rhenus an den die Gäste sicher noch lange gerne zurück denken werden.

Während ich da so stand und die Geschichte der Firmengründung auf mich wirken ließ, ging mir auch meine eigene Geschichte durch den Kopf. Mehr als 10 Jahre ist es nun her, dass ich den Schritt in die Selbständigkeit gewagt habe. Es gab viel Gegenwind in den Anfängen. Die größte Unterstützung fand ich im Freundeskreis. Meine Familie ließ sich erst nach und nach überzeugen und so war mein Bruder derjenige, der meiner allerersten Homepage ins Leben verhalf. So ging es Schritt für Schritt voran. Der Kinderfotografie folgte die Hochzeits- und Newbornfotografie. Das sind wohl auch heute noch die Sparten, für die ich zumindest regional am Bekanntesten bin. Inzwischen nimmt aber auch die Tierfotografie einen immer größeren Teil meiner Arbeit ein. Darüber bin ich sehr glücklich. Tiere geben mir einfach eine schwer zu erklärende innere Ruhe und Zufriedenheit. Für mich sind sie vollwertiges Familienmitglied und ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ein Tierbesitzer keine Fotos von seinen Lieblingen möchte. Wer einmal seinen besten Freund verloren hat, wird wissen wovon ich rede. Auch wenn wir sie immer in unseren Herzen tragen, die Erinnerung wird allmählich blasser werden. Dann helfen Fotos, die an die schöne Zeit erinnern.

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Lou wurde nur 9 Monate alt. Es war so schlimm.:-(

Ein gemeinsames Foto mit uns gibt es leider nicht. Umso mehr freue mich, wenn ich heute dazu beitragen kann die romantischen, verrückten und lustigen Seiten Eurer Tiere einzufangen.

IMG_8120 KopiePINWilma Wusel & Katrin

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Naila & Conni

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Satan & Leo

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Haily mit Jenny & Marcel

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Jackoo mit Deborah & Michel

Dies sind nur einige Beispiele aus 2017. Ich bin ein Herbstkind. Genauer gesagt der Oktober ist mein Geburtstagsmonat. Ich freue mich schon jetzt auf tolle Herbstshootings in der bunten Farbenpracht, die sich so langsam entwickelt. 10 Jahre Fotografie Tamara Schlaupitz, der 10te Monat eines Jahres, was liegt da näher als Euch 10 % zu schenken?! Nutze diese einmalige Gelegenheit und gönne Dir Dein persönliches Fotoshooting mit mir!

An einem Sonntag im Juni hatte sich der SWR bei Sandra Sievers (THP) angesagt. Man wolle einen Bericht zum Thema argerechte Ernährung von Hund und Katze machen und sie sei von einer Kollegin als kompetente Ansprechpartnerin empfohlen worden. Spannend. Eine super Gelegenheit bei vielen Frauchen und Herrchen für neues Wissen zum Wohl der Tiere zu sorgen! Die Aufregung im Vorfeld war völlig umsonst, denn der Dreh und das Interview liefen ganz locker ab und die Tierheilpraktikerin plauderte und informierte als hätte sie solche Situationen schon oft gemanagt. Für mich war es mal wieder ein Beweis dafür wie authentisch man auftreten kann, wenn man zu 100% hinter einer Sache steht. Man merkt einfach sofort wie sehr Sandra das Wohl ihrer Patienten am Herzen liegt.

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Der erste Hauptdarsteller war Jack. Es schien als wüsste Jack ganz genau, dass sein Auftritt vor der Kamera bedeutsam sein würde für seine Hundekumpels da draußen 😉 Also war er ganz er selbst und hatte das Filmteam schnell um die Pfote gewickelt. Sein Frauchen erzählte kurz und anschaulich die Geschichte vom übergewichtigen, kranken Hund, der sich durch die Futterumstellung unter Anleitung von Sandra Sievers zu einem gesunden und fitten Australian Shepherd entwickelt hatte.

Sandra Sievers mit Fotografie Tamara SchlaupitzPIN

Katrin Mathes (Redakteurin) hatte fleißig eingekauft und Unmengen an Hunde- und Katzenfutter verschiedenster Marken und Preisklassen mitgebracht. Um es gleich vorweg zu nehmen: nichts davon käme bei Sandra Sievers für ihre Katzen ins Futterschälchen.

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Es ist schon unfassbar was die Industrie dem Tierfutter alles beimischen darf ohne es deklarieren zu müssen. Übrigens bedeutet „Getreidefrei“ noch lange nicht, dass keine Stärke im Futter enthalten ist. So kann beispielsweise in einem als „Getreidefrei“ deklarierten Katzenfutter trotzdem Stärke in Form von Kartoffelmehl enthalten sein, was der Katze natürlich kein Stück besser tut! Auch ich habe an diesem Tag wieder einiges dazugelernt. Zusammenfassend kann man fast sagen, die komplette Palette, die ausgebreitet auf dem Tisch lag, könnte man guten Gewissens in die große Tonne kehren. Die Fachfrau hat das natürlich fachfraulich im Einzelnen erläutert! An dieser Stelle kommt nun endlich auch der Link zum Bericht:

Artgerechte Ernährung für Hund und Katze

So einleuchtend wie einfach: Katzen würden Mäuse kaufen!

Tierfotografie Tamara SchlaupitzPIN

Kater Jaro hatte Glück. Für ihn gab es eine extra Portion an diesem Tag. Auch er schien sich seiner Rolle wohl bewusst gewesen zu sein und gab das perfekte Model für den Katzenpart ab.

KatzenfotografinPIN

Wir hoffen, dass dieser Beitrag viele Tierbesitzer erreicht und für Aufklärung sorgt, zum Wohle der Tiere!

 

Es ist schon ein paar Jahre her, seit ich diese liebe Familie kennengelernt habe. Sie kamen das erste Mal anläßlich einer herbstlichen Minishooting Aktion zu mir. Schon damals hat mich ihre kleine Prinzessin verzaubert. Inzwischen haben wir schon einige shootings zusammen erlebt und ich bin nach wie vor entzückt:-)

Dieses Mal gab es einen ganz besonderen Anlaß. Ein wunderschöner Kugelbauch! Ich muss es glaube ich nicht extra betonen, denn auch in diesem Fall sagen Bilder mal wieder mehr als tausend Worte. War das lustig!Babybauchshooting mit TochterPINEinige Wochen später war es dann soweit. Das kleine Brüderchen war angekommen. Ich war sehr gespannt wie die große Schwester ihn findet. Wie bereits erwähnt, ist es nicht immer so einfach in den allerersten Tagen kuschelige Geschwisterfotos zu bekommen, auch wenn die Großen sich auf den oder die Spielkameradin freuen. Manche Kinder sind schlichtweg noch etwas überfordert mit diesem kleinen Bündel Leben mit dem man ja – huch – noch gar nicht spielen kann 😉

In diesem Fall hatte ich eigentlich keine Bedenken, aber dass die große Maus so toll mitmachte, war schon sehr besonders!

Newborn mit SchwesterPIN

So liebevoll ist sie mit dem kleinen Kerl umgegangen. Es war wirklich sehr berührend und Mama konnte sich das ein oder andere Tränchen nicht ganz verkneifen. Zum Glück weinen die Leute bei meinen Shootings in der Regel vor Glück:-)

Herzliche Glückwünsche nochmal an dieser Stelle. Ich freue mich, dass ich Euch schon so lange begleiten darf und auch in diesen besonderen Tagen an Eurer Seite willkommen war!

Sehnsüchtig warten die Eltern dieses süßen kleinen Kerls schon auf diesen Post. Bitte entschuldigt, aber die letzten Wochen hatten es wirklich in sich. Die gute Nachricht an alle anderen die noch warten… Ich sehe Land:-)

Kinderfotografin NeuerkirchPINZufrieden schlummernd hat der kleine Mann sein erstes Fotoshooting erlebt.

IMG_3426 KopiePINNicht immer sind die größeren Geschwister der Neuankömmlinge in den ersten Tagen bereit zu kuscheligen Geschwisterfotos. Manchmal brauchen Sie einfach noch etwas Zeit um sich daran zu gewöhnen, dass sie nicht mehr der alleinige Mittelpunkt in der kleinen Familienwelt sind. Ich zwinge die Kinder zu nichts, versuche aber spielerisch sie in das Fotoshooting miteinzubeziehen. Meistens entstehen so zumindest 1-2 Fotos der Beiden und oft auch sehr süße Porträts des größeren Kindes, die sich in einem Fotobuch oder einer Wandcollage super einfügen.

Neugeborenenfotos_NeuerkirchPIN

Herzlichen Glückwunsch zu diesem süßen Fratz und der bezaubernden großen Schwester!:-)

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Naila – das Baby. 10 Wochen jung. Drollig – tapsig und noch viel zu klein für so viel Fell:-)Seit gerade mal 2 Wochen lebt sie nun in ihrem zukünftigen Zuhause bei „Mama Conni“ am anderen Ende von Deutschland. Eine ganz schön weite Reise hat die kleine Maus also schon hinter sich, seit sie in der Nähe von Bonn geboren wurde.

An diesem Tag hatte das Wetter einiges auf Lager. Es war April. Wir hatten Glück. Mächtig Glück. Denn mit so einem traumhaften Abendlicht hatte ich zuletzt nicht mehr gerechnet. Kühl war es trotzdem. Dolle Kuscheln half kurzzeitig 😉

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Manch einer hat dieses Foto vielleicht schon auf Instagram gesehen. Auch wenn es hier auf dem Blog eher ruhiger zugeht, gibt es dort immer mal ein Foto aus aktuellen Shootings. Wer mag folgt mir einfach unter @tamaraschlaupitz um uptodate zu sein.

Mein zweitliebstes Bild:

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Hach… so ein schöner Abschluß eines anstrengenden Tages!

IMG_0209 KopiePINDie Landschaft im Norden ist einfach ein Traum. Nur schade, dass der Weg so schrecklich weit ist. Sehr schön war´s mit Euch beiden und ich schicke Euch ganz liebe Grüße aus Rheinland-Pfalz!

Ihr seht. Auch Tierbabies sind bei mir sehr Herzlich Willkommen! Schließlich sind unsere vierbeinigen Freunde doch ebenso wichtige Familienmitglieder und sollten unbedingt ihren Platz im Familienalbum bekommen; natürlich in jedem Alter!

Heute habe ich mal ein bißchen Blütenzauber für Euch. Dieses Jahr hat mich nämlich auch das Blütenfieber erwischt. Schon Ende März gab es in Köln die ersten rosa Wölkchenbäume. Zu der Zeit war in unseren Breiten davon noch nichts zu sehen. Ich konnte also dieses Jahr gleich mehrfach und zeitlich versetzt zuschlagen 😉

Wilma Wusel, die wunderschöne Pudeldame wollte ich schon lange gerne mal vor der Kamera haben. Ihr Frauchen macht selbst auch echt tolle Fotos von der Süßen. Aber von den Beiden zusammen gab es bisher nicht so viele. Das kenne ich gut. Es liegt nun mal in der Natur der Sache, wenn man meistens selbst die Kamera in der Hand hält. Aber genug der Worte, schaut selbst. Hier kommen meine Lieblingsfotos aus dem Shooting mit Katrin & Wilma.

Fotoshooting mit Hund & KirschblütenPIN

Die Beiden sind wirklich ein tolles Team. Obwohl Wilma immer mal wieder sehnsüchtig nach tobenden Hundekumpels in der Nähe geschaut hat, hat sie perfekt auf das gehört was Katrin von ihr wollte.

Pudel Wilma Wusel ShootingPIN

Vielen Dank nochmal an die beiden Mädels an dieser Stelle. Ich habe mich sehr gefreut Euch endlich persönlich kennenlernen zu dürfen!

LizzyPIN

Eigentlich war ich gerade dabei an neuen Flyern für die Tierfotografie zu arbeiten und ich überlegte, ob ich viel Text mit reinnehmen sollte oder ob ich lieber meine Bilder für sich sprechen lassen möchte. Wie immer fiel mir die Auswahl der Fotos nicht leicht. Ich bin ziemlich perfektionistisch was das angeht. Das macht das Leben nicht unbedingt leicher 😉 Irgendwann war der Punkt erreicht, an dem ich wusste, ich muss jetzt alles beiseite legen und später nochmal drauf schauen.

Während ich in der Küche das Gemüse für das Mittagsessen schnippelte, und den Katzen beim Fressen zusah, segelten plötzlich Wortfetzen durch meinen Kopf. Mir wurde wieder einmal bewusst wieviel  mir das Leben mit Tieren bedeutet! Und dann wusste ich, ich muss es aufschreiben. Das hier ist für meine Große Prinzessin! Mein großes Glück.

 

Heute habe ich mal einen kleinen Einblick in meinen Workflow für Euch. Immer mal wieder werde ich von potentiellen Kunden gefragt, ob sie denn alle Fotos des Shootings bekommen, auch die unbearbeiteten. Meine Antwort: Unbearbeitete Fotos sind ein unfertiges Produkt und gehören in der professionellen Fotografie nicht in Kundenhände!

Natürlich ist mir bewusst, dass manche Kollegen, und vorallem die Hobbyisten, das anders handhaben und z.T. hunderte von Fotos herausgeben, wovon dann beispielsweise nur 5 Aufnahmen bearbeitet sind. Aber mal ganz ehrlich, was hat der Kunde davon? Brauche ich wirklich 10 Fotos der gleichen Szene, des gleichen Sets, die sich nur leicht unterscheiden? Ich denke nicht. Ich als Kundin möchte doch nur das EINE, das mit dem WOW Faktor, bei dem einfach alles passt!

Was soll ich anfangen mit 200 Fotos, die aber alle für den Druck nicht geeignet sind, weil eben das Finish fehlt? Für mich hat das irgendwie etwas von „Geizistgeilhamstern“. Hauptsache man hat eine CD mit gaaaanz vielen Fotos in der Schublade. Hm… Das ist nicht das, was ich meinen Kunden wünsche!

Aber das ist natürlich der persönliche Geschmack des Einzelnen.  Qualität war mir immer schon wichtiger als Quantiät. Das gilt übrigens für alle Lebensbereiche 😉 An irgendeiner Stelle habe ich glaube ich schon mal etwas ähnliches geschrieben…

Jetzt aber zu dem, was ich Euch heute zeigen möchte. Ein Vorher-Nachher des kleinen Jonas, der mich vergangene Woche mit seinen Eltern zu seinem ersten Fotoshooting besucht hat.

Retusche Fotografie SchlaupitzPIN

Rechts seht ihr das Endergebnis wie die Bilddatei an den Kunden geht. Natürlich ist die Retusche der Haut Handarbeit. Hier geht leider nichts auf Knopfdruck. Jedes ausgewählte Foto durchläuft diesen Prozeß. Ohne dieses Finetuning geht es nicht. Nicht immer ist die Retusche so aufwändig, trotzdem gehört die digitale Bildbearbeitung für mich heute bei jedem Shooting dazu und ist Teil meines Bildstils.

Jonas war übrigens an diesem Tag gerade mal 11 Tage alt und ganz schön munter. Es hat etwas gedauert, bis ich ihn in den Schlaf gezaubert hatte 😉 Herzlichen Glückwunsch an die lieben Eltern!

Ereignisreich war er, der erste Monat des neuen Jahres. Mein großer Wunsch nach Schnee, wurde erstaunlich schnell erfüllt und so kam es, dass ich ersteinmal sehr viel Zeit damit verbrachte diverse Shootings zu planen um einen Teil meiner winterlichen Bildideen umzusetzen. Vielen Dank an alle, die mich dabei auf die ein oder andere Art und Weise unterstützt haben! Ich bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen:-)

Aus einem sehr traurigen Anlaß heraus, habe ich mir diesen Monat besonders viel Zeit für meine Katzenbande genommen. Viel zu selten, nehme ich privat die Kamera in die Hand um für immer festzuhalten, was mir so lieb und teuer ist. Das wird sich ändern bzw. hat sich schon geändert. Wenn ich es nicht besser weiß, wer denn dann!? Das Ende kommt oft unverhofft und viel zu früh:-(

Ihr war nur wenig Zeit in unserer Welt vergönnt und auch wenn wir wissen, dass sie nur die Seite gewechselt hat, fehlt sie doch ganz schrecklich.

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R.I.P meine wunderschöne, kleine Puschelmaus Flou (geb. Hermine Puscheline). Ich trauere mit Lena, Patrick & Fee.

Denk immer dran. Verschiebe nicht so viel auf irgendwann…

Offenbar sollte mein Jahr gleich richtig emotional beginnen. Miterlebt habe ich im Januar auch eine Geburt. Nein, keine Kätzchen. Es waren 2 kleine Lämmer. Beinahe 2 Stunden saß ich mitten in der Schafherde und vergaß völlig die Zeit. Das war ein unvergeßliches Erlebnis! Ich hoffe, die beiden sind gesund und munter:-)

Einige weitere 4 Beiner habe ich im Januar kennengelernt. Tiere werden in meinem Leben immer wichtiger. Mehr und mehr merke ich, wie ich im Umgang mit ihnen Ruhe finde. So ist es natürlich nicht verwunderlich, dass sich auch fotografisch immer mehr tierisches in meinen Alltag schleicht!

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Die besten Freunde gehören einfach mit ins Familienalbum!

Interessant war das erste Tierfotografen Event Ende des Monats in Idstein. Mehr als 200 Menschen aus dem ganzen Land haben sich dort zusammengefunden um sich auszutauschen. Nette Kontakte sind entstanden, die sich hoffentlich noch vertiefen lassen. Ich freue mich drauf!

Wer Lust hat zwischendurch aktuelle Leckerbissen von mir zu sehen, darf mich gerne auf Instagram besuchen. Dort findet man mich unter @tamaraschlaupitz .

In den letzten Tagen habe ich immer wieder darüber nachgedacht, wie der diesjährige Jahresrückblick auf meinem Blog aussehen soll. Das es einen geben muß war klar. Ganz besonders in diesem Jahr, in dem der Blog leider viel zu kurz gekommen ist (einer meiner diesjährigen Fehler). Seit ich in den sozialen Netzwerken aktiv bin, sehe ich täglich eine Flut von Bildern. Ganz besonders jetzt zum Ende des Jahres, fühlen sich Fotografen jeglicher Sparten dazu aufgerufen ihre  Best-of 2016 zu Collagen zusammenzustellen. Aus genau diesem Grund verzichte ich in diesem Jahr darauf das Gleiche hier auf meinem Blog zu tun! Stattdessen möchte ich Euch heute etwas teilhaben lassen an den Dingen, die für mich 2016 ausgemacht haben, was natürlich nicht ganz ohne Fotos geht! 😉

Schon im Januar ging es mit Schnee und einem interessanten shooting mit Ralf Schmitt los.

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Das war noch vor meinem ersten Pferdefotoworkshop mit Wiebke Haas & Carina Maiwald im März an der Ostsee bei ebenfalls eisigen Temperaturen. Es war ein tolles Erlebnis und die beiden haben sich wirklich super um die Teilnehmer gekümmert.

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Natürlich wollte ich das Gelernte möglichst schnell umsetzen und organisierte die ersten Pferdefotoshootings für April und Mai. Die Abenteuer, die ich dabei erlebt habe könnt ihr beispielsweise hier nachlesen. Dort erfahrt ihr auch gleich, was mein zweiter, folgenschwerer Fehler des Jahres 2016 war und warum KOMMUNIKATION für mich einen noch größeren Stellenwert in meinem Leben bekommen hat. Doch dazu später mehr…

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Das war mein erstes Foto, das auf Instagram mehr als 1.900 Likes bekam. Cool, dachte ich. Richtig gefreut hätte ich mich, wenn ich auf das Foto verlinkt gewesen wäre und mein Logo nicht abgeschnitten worden wäre. Das Thema Rechte und Urheberrechtsverletzungen sollte zum Thema des Jahres werden, was ich allerdings im April noch nicht so klar sehen konnte.

Nach einiger Aufregung hatte eine Freundin es endlich durchsetzen können, dass sie den ihr zugelaufenen Hund behalten durfte. Er stand eines Tages vor ihrer Tür und wusste offensichtlich, dass sich dahinter sein neues Frauchen befindet:-)Tiere sind einfach so viel schlauer als wir. Innerhalb kürzester Zeit sind die beiden zu einem tollen Team zusammengewachsen.

#charlygehtesgut

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Während ich so schreibe, stelle ich gerade fest, dass für den Betrachter der Eindruck entstehen muss, dass ich mich komplett von der people Fotografie abgewendet habe. Das ist natürlich NICHT der Fall. Da würde mir doch sehr viel fehlen!  Ich mag immer noch den Zauber zwischen Zweien vor dem großen JA, das ausgelassene Lachen ( da muss ich sofort an Janine denken!) und die verliebten Blicke. Das Glück, das in der Luft liegt, wenn die Beiden ausstrahlen, dass sie einfach zusammen gehören. Diese Momente einfangen zu dürfen ehrt mich immer noch sehr!

Ganz besonders habe ich mich in diesem Jahr darüber gefreut, dass Carina & Steffen mir ihr Vertrauen geschenkt haben und mich als ihre Hochzeitsfotografin gewählt hatten! Den Wildfang der Beiden habe ich selbstverständlich sofort als Model rekrutiert 😉 Ihm werdet ihr hier auf meiner Seite noch öfter begegnen.

Hochzeitfotografin HunsrückPINHochzeitsfotografin KastellaunPINSteffen macht übrigens tolle Landschaftsfotos. Ihr findet ihn auf Insta unter @sir_dodge.

Im Mai bin ich viel unterwegs gewesen. In Essen habe ich die Isi Stute von Katharina Dohlen mit ihrer süßen kleinen Oshun fotografiert. An dieser Stelle nochmal ein Herzliches Dankeschön an Dich Katharina für den netten Empfang und den sehr unterhaltsamen Abend!

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Anschließend ging es weiter nach Mettmann, wo ich eine chique Friesenstute vor der Linse hatte.

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Wenn ich nun schon mal „dort oben“ war, nutzte ich die Gelegenheit einen kleinen Abstecher ans Meer zu machen. Scheveningen hat es leider nicht auf die Liste meiner Favoritenurlaubsorte geschafft. Das Strandrestaurant „De Waterreus“ hingegen schon!

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Natürlich würde es vollkommen den Rahmen sprengen von allen shootings zu berichten und natürlich respektiere ich auch die Wünsche meiner Kunden, die ihre Fotos nicht zur Veröffentlichung freigeben. Schließlich sind es oft sehr persönliche Momente, die wir gemeinsam erleben und ich verstehe sehr gut, dass man die nicht unbedingt immer mit aller Welt teilen möchte. Daher lasst Euch sagen, es gab ein sehr abwechslungsreiches Spektrum in diesem Jahr. Viele zuckersüße Babys hatte ich in meinem Studio und unter freiem Himmel, ein paar Familien haben sich von mir verewigen lassen und einigen Brautpaaren habe ich beim JA sagen zugeschaut;-) Pssst… meine letzte Hochzeit des Jahres habe ich übrigens am 23.12.16 begleitet. Es war superaufregend, DENN… ich war die Einzige, die es wusste und die für die Beweisfotos gesorgt hat:-)

Was in diesem Jahr für mich ganz groß im Vordergrund stand, war die Umsetzung einiger meiner persönlichen Bildprojekte. Dazu hatte ich via social media und hier auf meinem Blog Kindermodels gesucht. Es gab ein kleines Casting und am Ende haben sich die Dinge einfach nur noch schnell und unkompliziert ineinander gefügt. Neben all den Kundenaufträgen muss ich mir zwischendurch immer wieder kleine Inseln schaffen um all die Ideen herauslassen zu können, die durch meinen Kopf schwirren. Ich habe festgestellt, dass es immer wieder diese Art Fotos sind, die mich wirklich nachhaltig zufrieden machen. Für diesen unerschöpflichen Ideenpool bin ich sehr dankbar. Ich empfinde es als eine meiner größten Stärken und bin froh, dass sich immer wieder Eltern, Kinder, Tierbesitzer finden, die mich darin unterstützen. Aus diesem Grund wird es auch im nächsten Jahr einiges an Projekten geben. Nur so viel sei gesagt: it´s all about magic!

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Aber Halt! Noch bin ich beim Jahresrückblick. Es gab leider auch einige unerfreuliche Erfahrungen. Wie schon angedeutet ist mir das Thema Urheberrechtsverletzung wiederholt begegnet und somit war ich gezwungen mich intensiv damit auseinanderzusetzen. Immer wieder wurde mir bewusst, wie wichtig Kommunikation ist und auch wie unterschiedlich. Sicherlich ist nicht jede unterlassene Namensnennung eine böse Absicht. Ganz oft steht einfach Unwissenheit dahinter. Also, habe ich erklärt, Verträge eingesetzt, informiert und selber vieeel gelernt.

Erlebt habe ich aber auch die ganz bewusste Urheberrechtsverletzung in ziemlich großem Stil. Das war daher ein Fall für den Fachanwalt. Prinzipiell hätte es mich natürlich sehr gefreut, meine Fotos auf der Seite eines renomierten deutschen Verlags zu sehen. Wenn aber schon ein Urhebernachweis erbracht wird, dann aber doch bitte der Richtige! Mit fremden Federn schmücken ist so eine Sache und kann durchaus mal teuer werden. Das gilt übrigens auch für das Kopieren von Bildideen! Zumal doch Kreativität der Hauptbestandteil unseres Berufs sein sollte, oder nicht?! Wäre es nicht toll, wenn jeder das tut was er am Besten kann?! Dahin muss der Weg gehen. Nur unser ganz persönlicher Weg des HERZENS wird uns auf Dauer glücklich, zufrieden und erfolgreich machen. Davon bin ich überzeugt. Dazu gehört Mut! Mut für sich selber einzustehen. Mut auch einmal Nein sagen zu können. Mut zu zeigen was in einem steckt.

Mut gemacht haben mir dieses Jahr (große Überraschung;-)) die „Pferdemädels“ oder eher TOP Pferdefotografinnen. Wiebke, Carina & Lia stehen dabei ganz vorne stellvertretend für einige andere. Ihr könnt sehr stolz auf das sein, was ihr Euch in diesen jungen Jahren erarbeitet habt und damit macht ihr vielen, vielen anderen Menschen ebenfalls Mut! Herzlichen Dank dafür!

Friesenhengst ReinderPIN

Friesenhengst als Model bei Lia´s Workshop im August

Ja, die Friesen. Sie lassen mich nicht los. Ich wehre mich nicht:-)

Pferdefotografin HunsrückPIN

Eine so wertvolle Erinnerung! Ganz lieben Dank Janine! Auf der Koppel sitzen mit der Kamera in der Hand. Alles geht, nichts muß! So mag ich es am Liebsten. Dieser Platz hat einfach etwas magisches. Eine wunderbar entspannte Herde Arabofriesen hat mich hier fasziniert begleitet.

Pferdefotografin NeuerkirchPIN

Die Zeit rast. Mir graut es vor der Böllerei heute Abend wie vielen anderen Tierbesitzern auch.:-(Aber ich habe mir vorgenommen, diesen Post zu einem würdigen Ende zu bringen:-)Etwas Zeit bleibt mir noch.

Ich möchte Euch unbedingt noch Zoe & Curtis vorstellen. Es war so ein traumhaftes shooting. Der Dank dafür gilt nicht nur den beiden Models, sondern auch Ronja. Ronja habe ich diesen Sommer kennengelernt, als ich sie mit ihrer wunderbaren Moonlight fotografiert habe.

Pferdefotos NeuerkirchPINPferdefotografin Tamara SchlaupitzPINRonja hat eine besondere Art mit ihren Tieren zu kommunizieren, das war vom ersten Moment an nicht zu übersehen. Wieder einmal eine Bestätigung für meine Überzeugung, dass Kommunikation auf vielen Wegen möglich ist.

Sie bot sich an, mir bei Bedarf ihre Hunde für meine Shootings zur Verfügung zu stellen. Aber sehr gerne doch:-)

magical kids photosPINCurtis hat mich überzeugt. Manchmal kann klein ganz schön groß sein! Scheint als hätten sich die Beiden einiges zu sagen.

Eine besonders schöne Hochzeit habe ich diesen Sommer in der Pfalz begleitet. Zeigen darf ich davon nur eine kleine Auswahl. Dafür Danke ich Euch nochmal ganz herzlich.

Hochzeitsfotografin NeuleiningenPIN

Oh ja… Nicht zu vergessen, eins meiner persönlichen Highlights. Kloster Hornbach! Meine Erwartungen wurden schlichtweg übertroffen. Denn ehrlich gesagt, die Prospekte werden dem Ambiente dieses großartigen Hotels nicht gerecht. Also habe ich mal für neues Bildmaterial gesorgt;-)

<aPIN

Es lässt sich schwer beschreiben. Worte reichen manchmal nicht aus oder begrenzen wo es keine Grenzen gibt. Kennt ihr das? Ihr redet und redet, gebt euer Bestes zu erklären, aber das Gegenüber versteht nur Bahnhof. Das ist anstrengend und zäh und irgendwie sehr unbefriedigend. Und dann erlebt man das genaue Gegenteil. „no words needed“ -sozusagen. Es ist einfach klar.  Man fühlt das Gegenüber hat es schon verstanden, bevor das erste Wort gesprochen wurde. Perfekt! So möchte ich es haben. Immer öfter:-)Da ist sie wieder. Die KOMMUNIKATION. Ich arbeite dran:-)

Ich versuche es in diesem Fall einfach mal für Euch… Vielleicht beschreibt es  für mich am Besten „eintauchen in eine andere Zeit“ und tatsächlich das Gefühl von „Nachhause kommen“. Wer es jetzt nicht mehr erwarten kann, sich selbst davon zu überzeugen –  auch im Winter ist Kloster Hornbach eine Reise wert. Bose-Sound auf dem Zimmer. Alleine dafür…:-)

Apropos Winter. Knackig kalt ist es zum Jahreswechsel im Hunsrück. So langsam darf sich auch gerne der Schnee dazugesellen. Denn den brauche ich unbedingt für mein erstes Projekt 2017. Ihr dürft also gespannt sein auf das Jahr 2017 mit und bei mir. In diesem Sinne wünsche ich Euch einen guten Start in ein friedliches, gesundes & glückliches Jahr!

Mit einem Pferdeshooting fing es an und mit einem Pferdefoto endet dieses Jahr und dieser Post. Brandaktuell seht ihr hier Mira – 5 jährige Zweibrückerstute von Jana Ulrich, derzeitige Landesmeisterin Einspänner Pferde 2016!

Jana Ulrich Landesmeister Einspänner 2016PIN

Ich DANKE Euch für das Interesse an meiner Arbeit, die Unterstützung und Eure Wertschätzung!

Es geht weiter… Einige Bildideen konnte ich in diesem Jahr schon umsetzen und trotzdem war die Zeit wieder viel zu schnell vorbei. Jetzt, gegen Jahresende, möchte ich gerne schon mal in die Planung für 2017 gehen. Ich habe euch hier ein paar Beispiele und Stichpunkte zusammengefasst. Bevorzugt werden Kinder aus meinem Kundenstamm, die mich schon kennen. Aber auch neue Gesichter sind herzlich willkommen, sofern sie zu meinen Ideen passen. Auch Teenies sind dieses Mal gefragt, denn es wird auch hier und da Themen geben, die erst ab einem gewissen Alter möglich sind. Ihr dürft euch auf chique Kleider und entsprechendes Styling freuen! Schreibt mir bitte an info@fotografie-schlaupitz.de, wenn ihr gerne dabei sein möchtet.

Modelcall2017_webPIN

Heute habe ich endlich mal wieder eine neue Hochzeitsstory für Euch. Janine & Dominic haben sich im September im Rahmen einer freien Trauung auf der Hardthöhe das JA Wort gegeben. Die Kulisse war einfach ein Traum! Aber seht selbst …

freie Trauung HardthöhePINRheinblick OberweselPINDer Weg vom Rheinblick bis zum Rondell wo der Sektempfang stattfand, ist nicht weit. Ich mag dieses Bild, wenn das frischvermählte Paar mit der gesamten Hochzeitsgesellschaft im Schlepptau den Feierlichkeiten entgegen spaziert.

heiraten in OberweselPINHochzeitsfotografin HunsrückPIN

So schön war die Zeit mit Euch! Es freut mich sehr, dass ich Euch an Eurem großen Tag begleiten durfte. Bleibt glücklich und bewahrt Euch Eure Verliebtheit!:-)Ganz lieben Dank auch für das tolle feedback zu meiner Arbeit!

Testimonials Fotografie Tamara SchlaupitzPIN

Der Juni hatte es dieses Jahr in sich. Ein Unwetter jagte das nächste. Straßenweise liefen Keller voll und Ortsstraßen verwandelten sich in reißende Flüsse. Feuerwehren und freiweilige Helfer waren tagelang im Dauereinsatz. Ich nutze hier mal die Gelegenheit euch allen DANKE zu sagen! Ganz persönlich wäre auch ich ohne die netten Jungs der Simmerner Feuerwehr mal kurz aufgeschmissen gewesen.

Nur wenige Kilometer weiter strahlten Helen und Daniel dem Wetter zum Trotze um die Wette. Während rundherum Regen und Sturm tobten und für Chaos sorgten, gaben Sie sich – davon völlig unbeeindruckt – in einem tollen Traugottesdienst in Riegenroth das JA Wort.

ökumenischer Traugottesdienst RiegenrothPINBeim Auszug des Brautpaares, regnete es Kamelle … äh … Blütenblätter;-) Witzigstes Blumenkind ever!

B89A6423PINZu den Hochzeitsfeierlichkeiten ging es dann weiter zum Birkenhof. Nach den umfangreichen Umbauarbeiten des Landidyll Hotels lässt es sich dort in modernem Ambiente sehr schön feiern. In den Genuss der neuen Terrasse kamen wir an diesem Wochenende aber leider nicht.

Hochzeit Birkenhof HunsrückPINZunächst sah es nicht so aus, als hätten wir die Chance auf ein paar Outdoorfotos. Es wollte einfach nicht aufhören zu regnen. Also erstmal ankommen, auf das Brautpaar anstoßen und die Hochzeitstorte anschneiden. Da hatte sich übrigens Bäckerei Dhein mal wieder selbst übertroffen 😉 Irgendwann war es dann doch soweit. Regenpause! Nichts wie raus…

Hochzeitsfotografin Birkenhof SimmernPIN

Ich würde sagen, wir haben das Beste draus gemacht. Dank Herrn Dietrich vom Birkenhof gab es sogar noch richtig coole Treckerfotos und die Beiden hatten ihren Spaß! In einem Fall wie diesem biete ich natürlich immer die Option für ein afterwedding shooting zu einem späteren (trockenerem) Termin an! Alles in allem war aber diese Hochzeit ein gutes Beispiel dafür, dass eine tolle Hochzeitsstimmung eben nicht nur mit strahlendem Sonnenschein möglich ist!

Vor ungefähr 1 Jahr kam die Anfrage von Jennifer für ihre Hochzeitsreportage, da hatte sie erst ganz frisch von Marcel ihren Antrag bekommen. Wir trafen uns bei mir im Studio zu einem unverbindlichen Kennenlerngespräch. Es war so schön zu sehen, wie glücklich sie war und wie sehr sie sich auf ihren großen Tag freute.:-)Mich freute natürlich besonders ihre Begeisterung für meine Arbeiten. Wie waren uns schnell einig und die Beiden buchten das komplette Paket inklusive Engagementshooting. Noch ein bißchen nervös, wie das wohl sein würde, das erste Mal gemeinsam vor der Kamera, legte sich die Aufregung jedoch schnell, als ich der kichernden Jennifer die ersten Ergebnisse auf dem Kameradisplay zeigte.

Jetzt 1 Jahr danach, war es soweit. Der große Tag war da. Ich wartete gemeinsam mit Marcel an der Kirche auf die Ankunft der Braut.

Ich war wirklich sprachlos, als eine vollkommen verwandelte Jennifer aus dem chiquen Chevy stieg. Dabei meine ich nicht das Brautkleid. Nein, die gesamte Ausstrahlung hatte sich verändert. Es war einfach Wahnsinn. Sie hatte mir zwar in einem unserer Telefonate erzählt, dass sie durch Ernährungsumstellung in Kombination mit Zumba & Jumping etwas abgenommen hatte, aber auf diese krasse Verwandlung war ich nicht gefasst. Jennifer, an dieser Stelle von mir nochmal ein riesen Kompliment für deine Disziplin und deinen Ehrgeiz! Aber jetzt gibt´s endlich FOTOS!

Hochzeitsfotografin KastellaunPIN

Ihr habt das ganz wunderbar gemacht! Dennis, an dich auch nochmal vielen Dank für deine Inspiration. So macht Arbeiten Spaß:-)

Und jetzt gibt es noch 1 „vorher“ Foto für alle, denen Jennifers Beispiel vielleicht Mut macht. Übrigens reden wir hier von 12 Kilo!

8284_Jennifer&MarcelPIN

Ich müsste nochmal in den Kalender schauen, falls ihr wissen wollt, wann es denn im Juni mal NICHT geregnet hat. Aber es gab tatsächlich – sagen wir – Momente, in denen doch tatsächlich sommerliche Fotos möglich waren. Hier kommt der Beweis 😉

Verliebtenshooting BingenPIN

Jens & Katharina heiraten nächstes Jahr im Juni auf der Hardthöhe und ich hoffe doch sehr, dass wir dann genauso viel Glück mit dem Wetter haben, wie neulich bei ihrem Engagementshooting. Die Fotos haben die Beiden schon und können sich jetzt frühzeitig Gedanken machen, wie sie sie in ihren Hochzeitseinladungen, der Hochzeitspapeterie, den Gastgeschenken und der Hochzeitsdeko einsetzen möchten. Viel Spaß dabei ihr 2!

Endlich ist er da, der kleine Kerl und hat auch schon sein erstes Fotoshooting hinter sich. Tief entspannt trotz einiger, sagen wir mal, Turbulenzen rund um ihn herum, hat er sein Shooting verpennt:-)  Dieses Mal also hatte ich leichtes Spiel.

Newbornfotos RheinböllenPIN

Neugeborenenfotografin RheinböllenPIN

Ich mag es, wenn es für meine kleinsten Kunden zusätzlich zu meinen gestrickten Accessoires Erinnerungen mit eigenen Decken o.ä. gibt. In diesem Fall hat mir die geringelte Decke sehr gut gefallen, obwohl ich schwarz sonst für die Winzlinge nicht so gerne verwende.

Herzlichen Glückwunsch ihr Lieben zu eurem kleinen Schatz!

Seit dieser Saison gibt es bei mir in den Paketen für Hochzeitsreportagen ein Engagementshooting inklusive. Für alle, die es noch nicht kennen hier eine kurze Erklärung in Wort und Bild.

Vor Kurzem habe ich mich mit Janine & Dominic getroffen. Die Beiden haben mich für ihre Hochzeit im September auf der Hardthöhe gebucht. Um vorab schon einmal meine Art zu Arbeiten kennenzulernen und sich selbst ein bißchen vor der Kamera zu erproben, fand nun ihr Engagementshooting statt. Ganz ehrlich, ich kann mir kaum vorstellen, dass die Beiden an ihrem großen Tag noch glücklicher aussehen sollen 😉 Es war so toll mit Euch!

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Diese coolen Fotos hatten wir innerhalb kürzester Zeit im Kasten und Janine & Dominic können sie nun in ihrer Hochzeitspapeterie einsetzen und z.B. auch für die Tischdeko, oder Wandgestaltung verwenden. Der nicht zu unterschätzende Nebeneffekt: die 2 wissen nun wie´s geht und können ihrem Brautpaarshooting ganz gelassen entgegen sehen!

Ich freue mich sehr auf Euer Fest und wünsche Euch noch viel Spaß und wenig Streß bei den Vorbereitungen.